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9. März bis 26. Mai 2013

RUSSISCHE OSTEREIER

 

Ausstellungsort: Ikonen-Museum

 

Eier waren schon in vorchristlicher Zeit ein Symbol für die Geburt und das Leben und wurden im Christentum bald mit der Auferstehung Christi in Zusammenhang gebracht. Ostereier spielen sowohl im Westen als auch im orthodoxen Osten eine große Rolle innerhalb der Osterbräuche. Am Ostersonntag beschenken sich die Gläubigen mit rot gefärbten oder bemalten Hühnereiern und grü.en sich mit den Worten „Christus ist auferstanden.“

Seit dem 18. Jahrhundert wurde es in Russland üblich, Eier auch aus anderen Materialien anzufertigen. So gab es Ostereier für jeden Geldbeutel: von preiswerten Hühner-, Papiermachéoder Holzeiern über Eier aus Silber, Porzellan und Email bis hin zu den berühmten Eiern der für die Aristokratie und das Zarenhaus arbeitenden Goldschmiedewerkstätten Fabergé.

Aus Privatsammlungen werden im Ikonen-Museum 55 Ostereier verschiedenster Techniken und Größen gezeigt: sowohl auf Vogel- oder Holzeier gemalte ikonenhafte Darstellungen als auch wertvolle Goldschmiedearbeiten mit Email cloisonné-Verzierungen aus der Zeit um 1900 und moderne Kopien von Fabergé-Eiern mit kostbaren Überraschungen in ihrem Inneren.