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5. April 2014 bis 4. Januar 2015

WILLKOMMEN!

Neuzugänge für das Ikonen-Museum Recklinghausen seit 2011

 

Ausstellungsort: Ikonen-Museum

 

Seit 2011 wuchs die Sammlung des Ikonen-Museums um mehr als 200 Ikonen. Darunter sind vor allem russische Metallikonen und -kreuze, aber auch in Eitempera auf Holz gemalte Ikonen, die als Schenkungen und Nachlässe in die Museumskollektion kamen. Die wertvollste dieser Ikonen ist eine Nikolausikone mit 16 Szenen aus dem Leben dieses Heiligen und seiner Wundertaten, die der Förderverein des Ikonen-Museums, die Gesellschaft EIKON. Freunde der Ikonenkunst e.V., dem Ikonen-Museum zur Wiedereröffnung nach der Renovierung 2012 schenkte. Ein Jahr später erwarb EIKON eine Ikone der hl. Paraskeva aus dem 17. Jahrhundert. Mehere Ikonen waren Schenkungen von EIKON-Mitgliedern, z.B. eine seltene Einzelszene aus dem Leben des hl. Nikolaus aus dem frühen 17. Jahrhundert und eine Muttergottes "Schutz und Fürbitte" aus der Zeit um 1900. Vier Holzikonen und 46 Metallikonen kamen von einem Mitglied aus der Schweiz in die Recklinghäuser Sammlung, 127 Metallikonen als Nachlass einer Sammlerin aus Bottrop. Eine in das Jahr 1821 datierte Nikolausikone mit vergoldetem Oklad konnte durch eine Spende eines EIKON-Mitglieds angekauft werden. Ebenso willkommen in der Sammlung waren Ikonen, die uns Bürger aus Recklinghausen und vielen anderen Städten zukommen ließen; genannt seien drei russische Heiligenikonen vom Berg Athos aus der Zeit um 1900, ein griechisches Diptychon mit der Muttergottes Hodegetria und Heiligen, mehrere Ikonen mit teilweise vergoldetem Silberbeschlag und ein bedeutendes Mandylion aus der Schule Ušakov, der in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts in der Rüstkammer des Moskauer Kreml' tätig war.

2013 konnte das Ikonen-Museum eine wertvolle Ikone der "Taufe Christi" aus dem frühen 18. Jahrhundert erwerben, die ein rares Beispiel für die melkitische (orientalische) Ikonenmalerei darstellt.

Wir möchten uns mit dieser Ausstellung bei allen Menschen bedanken, die mit ihrem Engagement das weltweit bedeutendste Museum für ostkirchliche Kunst außerhalb der orthodoxen Länder unterstützen und durch Schenkungen, Nachlässe und Spenden die Erweiterung der Sammlung auch in Zeiten geringer öffentlicher Mittel ermöglichen!