Aktuell

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Eröffnung der neuen Ausstellung

Am 23. November 2019 wird um 16.30 Uhr die neue Ausstellung Die Berührung der Ewigkeit eröffnet, wozu wir herzlich einladen. Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik Ausstellungen > Vorschau.

 

Die Eröffnungsveranstaltung findet in der Kirche St. Peter gegenüber dem Ikonen-Museum statt. Der Eintritt ist frei.

Muttergottes von Kazan, Russland, Mitte 17. Jhd.

Neuer Beitrag: Ikone des Monats November

 

Unter der Rubrik "Sammlung" befindet sich die Unterrubrik "Ikonen des Monats". Dort können Sie diesen Monat einen informativen Text über die Ikone der Muttergottes von Kazan lesen.

 

Zum Beitrag

 

 

Öffentliche Führung

 

Am Sonntag, dem 3. November 2019 findet um 15.00 eine öffentliche Führung im Ikonen-Museum statt, zu der wir alle Interessierten herzlich einladen möchten.

 

Anschaulich wird Ihnen die Kunst der orthodoxen Kirchen näher gebracht, spannende Geschichten erwachen zum Leben und entführen Sie in die faszinierende Bilderwelt der Ikonen.

 

Die Führung selbst ist kostenlos (zzgl. Eintritt), eine Anmeldung nicht erforderlich.

Das neue Vermittlungsprogramm ist da!

Führungen und Workshops auf einen Blick 

 

Das komplette Angebot an Gruppenführungen für Erwachsene, Kinder, Jugendliche und Familien sowie alle Workshops gibt es kompakt zusammengefasst in einer Broschüre an der Besuchertheke des Ikonen-Museums und hier als Download.

 

Zum Programmheft

Bedeutende Schenkung von Dr. Reiner Zerlin

 

Die Brüder und langjährigen Mitglieder des Fördervereins des Ikonen-Museums EIKON, Dr. Reiner und Jochen Zerlin, wohnhaft in Brühl, besitzen mit ca. 400 Ikonen und weiteren Objekten aus dem Bereich ostkirchlicher Kunst die sicherlich umfangreichste und bedeutendste Privatkollektion dieser Art in Deutschland. Es handelt sich zu einem großen Teil um frühe Ikonen  aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, die sowohl aus Russland als auch aus Griechenland stammen. Sie umfassen alle wichtigen und teilweise auch sehr seltene Themen der Ikonenmalerei. Besonders interessant sind auch die liturgischen Gegenstände, die es in diesem Umfang und Qualität im Ikonen-Museum bisher noch nicht gibt und die eine Lücke in der Sammlung schließen.

 

Herr Dr. Reiner Zerlin hat seinen Teil der Sammlung, der über 200 Objekte umfasst, dem Ikonen-Museum Recklinghausen geschenkt. Für das Ikonen-Museum und die Stadt Recklinghausen stellt diese großzügige Schenkung einen wahren Schatz dar, der in dieser Qualität seinesgleichen sucht und für die Entwicklung der Sammlung und ihre Profilierung von allergrößter Bedeutung ist. Die Annahme der Schenkung durch die Stadt trägt dem hervorragenden Ruf des Ikonen-Museums weltweit Rechnung, ist aber auch Zeugnis des kulturellen Engagements der Stadt Recklinghausen. Natürlich soll diese einzigartige Kollektion möglichst zeitnah der breiten Öffentlichkeit präsentiert werden: Eine Ausstellung der Sammlung in der Kunsthalle Recklinghausen ist für den Sommer 2020 geplant, die auch den Dank und die Wertschätzung der Schenkung und Ihres Stifters durch die Städtischen Museen und natürlich insbesondere das Ikonen-Museums unterstreichen soll.

 

Am 22.07.2019 wurde die Schenkung durch Herrn Bürgermeister Christoph Tesche, den Direktor der städtischen Museen Dr. Hans-Jürgen Schwalm und dem Leiter des Ikonen-Museums Dr. des. Lutz Rickelt der Presse vorgestellt und ausgewählte Ikonen aus der Sammlung gezeigt. Links zu einigen Berichten finde Sie unten angefügt.

 

Stadt Recklinghausen

 

Bericht der Recklinghäuser Zeitung

 

WDR 3 - Kultur am Mittag, 22.07.2019

 

Kurzbericht WDR 3 Lokalzeit Dortmund, 22.7.2019 (ab ca. Minute 13.00)

 

Bericht der Bild-Zeitung

Hierzu eine kleine Korrektur: Die älteste Ikone der Sammlung wird nicht ins 12./13., sondern 13./14. Jahrhundert datiert. Im Online-Artikel wurde dies bereits korrigiert.

 

 

 

 

 

Russisches Osterei (Papiermaché, Ende 19. Jhd.)

Ostereier mit Überraschung

 

Unter der dem Förderverein des Museums (EIKON - Gesellschaft der Freunde der Ikonenkunst e. V.) gewidmeten Rubrik finden Sie einen neuen Beitrag des EIKON-Mitglieds und Ikonen-Experten Herrn Stefan Jeckel, der Sie in die Welt russischer Ostereier entführt. Lassen Sie sich von der Kunstfertigkeit und Vielfalt dieser Objekte überraschen!

 

Zu EIKON

Ikonenschreiben auf Kreta

 

Sehr gerne weisen wir auf einen von der Evangelischen Erwachsenenbildung Thüringen angebotenen Ikonenschreibkurs hin, der vom 9. bis 23. November 2019 auf Kreta stattfinden wird. Der Aufenthalt an der Orthodoxen Akademie inmitten einer einzigartigen Kulturlandschaft wird die TeilnehmerInnen sicherlich in vielerlei Hinsicht bereichern!

Informationen dazu entnehmen Sie bitte dieser Broschüre:

 

EEBT Einladung Ikonenschreiben

 

Bei weiteren Fragen bitten wir Sie, sich direkt mit dem Veranstalter in Verbindung zu setzen.

 

 

60 Jahre EIKON – Gesellschaft der Freunde der Ikonenkunst e.V.

 

Im Juli 1956 öffnete das Ikonen-Museum Recklinghausen seine Pforten. Knapp zwei Jahre später fand in den Räumlichkeiten des Museums eine weitere wichtige Gründung statt: Der Förderverein EIKON – Gesellschaft der Freunde der Ikonenkunst e.V. wurde am 1. Februar 1958 ins Leben gerufen. Aufgabe der Gesellschaft sollte es sein, das Studium ostkirchlicher Kunst, besonders der Ikonen, zu fördern und zu pflegen und daran interessierte Personen zusammenzuführen. In seinem nun 60-jährigen Bestehen hat EIKON das Ikonen-Museum auf vielfältige Weise – durch Spenden, Schenkungen und Leihgaben sowie bei der Finanzierung von Ausstellungskatalogen – unterstützt. Viele Aktivitäten des Museums wären ohne die Mitwirkung des Vereins undenkbar. Durch seine Aktivitäten hat die EIKON-Gesellschaft wesentlich zur erfolgreichen Entwicklung und zum Profil des Ikonen-Museums in Recklinghausen beigetragen.

 

„Sehen lernen, die Welt entdecken“ im Ikonen-Museum

 

Das Projekt „Sehen lernen, die Welt entdecken“ hat seine letzte Station im Ikonen-Museum gemacht. Unter dem Titel „Von Helden und Heiligen“ erkundeten neun Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 13 Jahren das Museum und entdeckten die Legenden, die sich hinter den Ikonen verbergen. Wie schon im vorangegangenen Teilprojekt, suchten die Teilnehmer einen Heiligen aus, um ihn zum Protagonisten in einem selbst erstellten Trickfilm zu machen. Inspiriert durch die Ikone des hl. Nikolaus, setzten sie eine der bekanntesten Legenden aus dem Leben des Heiligen um. Das Kooperationsprojekt wurde zusammen mit der Albert-Schweitzer-Schule, der Käthe-Kollwitz-Schule und der Otto-Burrmeister-Realschule durchgeführt und vom Deutschen Museumsbund e.V. und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung durch das Programm „Kultur macht stark!“ gefördert.

 

Hier geht's zum Film

 

Weitere Infos zum "Museum-macht-stark"-Projekt

Hl. Erzbischof Feodosij von Černigov, Russland (Mstera), um 1900

Ein herausragendes Beispiel der Ikonenmalerei um 1900

 

In der Mitte unserer dritten Neuerwerbung steht der hl. Erz­­bi­schof Feodosij von Černigov (oder ukrainisch: Černihiv) in einem prächtigen Bischofsornat mit Mitra und Bischofsstab. Er wurde während der Regierungszeit des letzten russi­schen Zaren Nikolaus II. im Jahre 1896 kanonisiert und erlangte danach enorme Popularität. Geboren wurde er in den 1630er Jahren im Gouvernement von Podol'sk als Sohn eines Priesters. Er studierte im Kiever Brüder­kollegium beim dortigen Theo­­phanie-Kloster. In jener Zeit war es das Hauptzentrum der Orthodoxen im Kampf gegen die Jesuiten, welche den Katholizismus und die Union verbreiten wollten. Nach Ende seines Studiums wurde er im Höhlenkloster von Kiev zum Mönch geweiht. Nach mehreren Stationen in verschiedenen Klöstern der heutigen Ukraine wurde er 1692 in Moskau zum Erzbischof von Černigov geweiht. In seiner Amtszeit erneuerte und gründete er eine Reihe von Klöstern in seinem Sprengel und kümmerte sich besonders um die Ausbildung des Klerus. Am 6. Februar 1696 starb Feodosij und wurde in der Kathedrale der hll. Boris und Gleb in Černigov beigesetzt und genau 200 Jahre später heiliggesprochen.

Im Hintergrund ist links das Collegium von Černigov dargestellt, das ehe­mals zum dortigen Boris- und Gleb-Kloster, der Residenz der Erzbischöfe von Černigov, gehörte, in dem der hl. Feodosij bestattet wurde. Das in der zweiten Hälfte des 17. Jahr­hunderts erbaute zweistöckige Gebäu­de war ursprünglich ein Refektorium und erhielt 1700–1702 einen Glockenturm. Auf der rechten Seite ist die Verklärungskathedrale von Černigov wieder­geben, die 1036 errichtet wurde und somit die älteste Kathedrale der Kiever Rus' ist. Die beiden markanten Türme stammen jedoch größtenteils aus der Zeit von 1770 und 1799, als die Kirche nach einem Brand restauriert wurde.

Die Ikone ist ein besonders herausragendes Beispiel der Ikonenmalerei aus der Zeit um 1900 und könnte von einem der bedeutendsten Maler dieser Zeit im Malerdorf Mstera geschaffen worden sein.